Der über 50 km lange Kanal sollte die großen Masurische Seen über Alle und Pregel mit der Ostsee verbinden. 1911 begann man mit dem Bau, der nach nicht ganz drei Jahren unterbrochen und erst 1934 wieder aufgenommen wurde. Die Überwindung von 111 m Höhenunterschied zwischen den Gewässer- spiegeln erforderte den Bau von 10 großen Schleuse - zwei nicht beendete befinden sich in Leśniewo. Ein
Teil des erhaltenen Wasserweges führt durch künstliche Erdaufschüttungen. Nach Beendigung des II. Weltkrieges und der Verlagerung der Grenzen verlor der Kanal an Bedeutung und der Bau ist nie beendet worden. Auf polnischem Territorium befinden sich - außer in Leśniewo - Schleusen auch noch in Guia (intakt) und zwei in Bajory. 
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