Das Hauptquartier des Heeres wurde parallel zum
Bau der Wolfsschanze, von dieser kaum 15 km entfernt, gebaut. 1940-1944 wurden zwischen der Uferlinie des Sees Mamry und der Eisenbahnstrecke Kętrzyn-Węgorzewo über 40 große Bunker, Schutzräume und zahlreiche zusätzliche Gebäude errichtet. Von hier aus wurde der Angriff auf die UdSSR befehligt, hier arbeitete u. a. Gen. Gehlen, Chef des Nachrichtendienstes „Fremde Heere Ost“, der nach Kriegsende Spionagenetze für die USA aufbaute. In Mamerki quartierten auch zahlreiche diplomatische Vertreter der Verbündeten. Fast 30 Betonkonstruktionen haben bis heute überdauert. Sie sind zu besichtigen.  |  |