1335 errichtete der Orden anstelle der schon Ende des 13. Jahrhunderts eroberten Befestigungs- anlage der Galinden seine Warte, die bis 1365 überdauerte. Ein litauischer Trupp des Fürsten Kiejstut machte sie dem Boden gleich. Der Bau der neuen Burg für die Ordensanwälte begann Ende des 14. Jahrhunderts. Die Festung bekam eine nicht typische Gestalt - drei Gebäudeflügel und die Mauern seitens des Flusses bildeten ein Fünfeck. Am Nordosteck erhob sich der hohe Turm; daneben wurde im Ostflügel das Tor platziert, das zur Vorburg führte. Zahlreiche Umbauten verwischten mit der Zeit den Verteidigungscharakter der Burg, die jedoch im Großen und Ganzen in ihrer Urgestalt auf uns zugekommen ist. |